Unsere Patenschule in Ikau

Unsere Patenschule ist in Ikau. Ikau liegt in Afrika am Äquator in der Nähe von Basankusu. In Ikau muss man Schulgeld bezahlen. Zu Beginn des Schuljahres kommen viele Kinder in die Schule. Leider kann sich nicht jeder das Schulgeld leisten. Darum werden es immer weniger Kinder während des Schuljahres.

In Ikau gibt es 6 Schuljahre. Der Schultag fängt schon um 7.00 Uhr an und geht bis mittags. Die Kinder schreiben wie wir in Schulhefte und haben eine Tafel in der Klasse. Es gibt aber nicht so viele Schulbücher wie bei uns.

Auf dem Schulhof stehen keine Spielgeräte. Die Kinder spielen z.B. Fangen, Verstecken und Fußball. Die Fußbälle machen die Kinder selbst aus getrockneten Bananenblättern.

In unserer Patenschule haben die Kinder kaum Möbel sowie Schränke und Regale in den Klassen. Es gibt nur Bänke und Tische aus Holz.

 

 

Am 17.02.2012 schrieb uns Hans- Peter Gohl über seinen Bericht über den Kongo bei einem christlichen Seniorenkreis:

"Sie haben uns eingeladen, um mit Bildern über jemand im Kongo zu berichten:

Pastor Alanda ist vor ein paar Jahren mit seiner Familie von der Kirchenleitung aus dem Urwald in die Stadt Kisangani geschickt worden, um da eine neue Cadelugemeinde zu gründen. Es gibt da schon allerlei Kirchengemeinden, aber auch Leute aus Basankusu, die ihre alten Glaubenslieder mit Bekanntem singen möchten. Leider nur Arme, und die haben schon lange um einen eigenen Pastor gebeten.

Nicht viel mehr, als das, was sie auf dem Leib trugen, hatten Alandas dabei, als das Schiff durch all die Mückenschwärme auf dem Kongofluß endlich da ankam. Die Gemeinde ist jetzt schon ganz schön gewachsen,so wie alle Kirchengemeinden im Kongo wachsen. Alandas bekamen nach einiger Zeit auch eine Hütte und lebten sich ganz gut ein.

Es gäbe viel über Pastor Alandas Aktionen zu erzählen, und manchmal konnte ich auch mit etwas Geld helfen, wenn jemand krank war und eine Operation brauchte.

Alandas Problem war immer, da einen dauerhafter Platz für den Gottesdienst zu finden, und sie mussten öfter umziehen. So feierten sie ihren Gottesdienst immer unter einer großen Plane. Im Januar standen sie wieder auf der Straße, konnten jetzt aber einen Platz pachten, wo sie ihre Kirche bauen.

Kaffee und Kuchen gibt es da noch lange nicht und gebrechliche Alte gehen besser mal eben aus dem Weg. Aber man kann sich hier auch nur wundern, wie viele freiwillige Helfer mit primitivsten Methoden jetzt ein Gotteshaus mit Holzknüppeln und Palmblättern errichten.

Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, ist ganz sicher auch ein Gott der Aktionen, und das ist er in Deutschland, so wie im Kongo, und er zeigt sich in seinen Kindern:

DER HERR SCHAUT VOM HIMMEL AUF ALLE MENSCHENKINDER. Psalm 33,13

Darüber kann man sich wirklich freuen!"